Die attraktiven Managed-Care-Modelle HMO und myDoc der CONCORDIA erfreuen sich reger Nachfrage seitens der Versicherten. Sie begünstigen die qualitativ hoch stehende medizinische Versorgung, weil die Patienten während des Behandlungsprozesses begleitet und die Versicherer und Leistungserbringer in die finanzielle Verantwortung einbezogen werden.
Der Bundesrat fördert Managed Care
Damit sich Managed Care auf breiter Front durchsetzt, will der Bundesrat für ein entsprechendes Umfeld sorgen, ohne den Krankenversicherern das Anbieten solcher Modelle vorzuschreiben. Damit für Ärzte ein Anreiz besteht, sich in Netzwerken zusammenzuschliessen, muss der Vertragszwang zwischen Krankenversicherern und Leistungserbringern aufgehoben werden. Die Krankenversicherer sollten die hohen Aufwände für ein Managed-Care-Angebot als Leistungskosten belasten können. Weiter sollen dreijährige Versicherungsverträge möglich sein. Die Förderung von Managed Care soll über den freien Wettbewerb erfolgen. In den so genannten Versorgungsnetzen haben die Leistungserbringer die mit den Versicherern vereinbarte Budgetverantwortung zu übernehmen. Der Ständerat hat in der Wintersession 2006 dem Bundesrat im Wesentlichen zugestimmt.
Die CONCORDIA will Managed Care weiter ausbauen
Die CONCORDIA ist von diesen positiven Effekten überzeugt und ist bestrebt, die bestehenden Angebote noch weiter auszubauen. Unseres Erachtens ist es richtig und wichtig, die gesetzlichen Rahmenbedingungen zur Förderung von Netzwerken zu schaffen. Die Krankenversicherer sollten aber auch die Freiheit haben, Vereinbarungen mit oder ohne Budgetverantwortung zu treffen. Zudem muss es möglich sein, Exklusivverträge mit Leistungserbringern abzuschliessen.
